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Das BSI hat in einer Veranstaltung den Grundschutz++ vorgestellt – ich habe teilgenommen und spannende Einblicke in die geplanten Veränderungen bekommen. Klar wurde: Der bisherige „IT“-Grundschutz gehört der Vergangenheit an – künftig sprechen wir nur noch vom Grundschutz, weil Sicherheit weit über die IT hinausgeht.

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  • Stark reduzierte Anforderungen – rund 85 % weniger, durch Konsolidierung und klare Muss/Soll/Kann-Abstufung.
  • Klares Mapping – Anforderungen werden verschiedenen Praktiken wie ISMS, technischen und organisatorischen Schwerpunkten zugeordnet: ca. 450 technische, ca. 380 organisatorische, ca. 100 ISMS Anforderungen.
  • Zielobjekt statt Baustein – Anforderungen beziehen sich künftig direkt auf Informationen, Systeme, Netzwerkelemente, Anwendungen, Orte, Einkauf oder Nutzende. Damit entfallen die bisherigen Bausteine – und mit ihnen auch die klassische Modellierung.
  • Überarbeitete Methodik – der Grundschutz++ wird konzeptionell weiterentwickelt und praxisgerechter gestaltet.
  • Open & Digital – statt den herkömmlichen IT-Kompendien gibt es ein GitHub-Repository mit Anforderungen, u. a. auch maschinenlesbar (z. B. JSON).

 

Roadmap:

01.10.2025: Veröffentlichung der ersten Version des Repositories zum Stand der Technik
Ende 2025 / Anfang 2026: Konsolidierung inkl. Methodik, Zertifizierungen nach GS++ möglich
Ende 2028 / Anfang 2029: Ende der Übergangszeit von der alten Methodik auf den Grundschutz++

Mein Eindruck: Mit Grundschutz++ wird vieles einfacher, klarer und digitaler.

Wie schätzt ihr das ein – ist das der große Schritt in die Zukunft oder nur ein neuer Name für alte Probleme?

Roadmap:

1.10.2025

Veröffentlichung der ersten Version des Repositories zum Stand der Technik

Ende 2025 / Anfang 2026

Konsolidierung inkl. Methodik, Zertifizierungen nach GS++ möglich

Ende 2028 / Anfang 2029

Ende der Übergangszeit von der alten Methodik auf den Grundschutz++

Mein Eindruck:

Mit Grundschutz++ wird vieles einfacher, klarer und digitaler.

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