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AI-Agent-Governance auf bewährten IGA-Grundlagen

AI-Agenten, Servicekonten und automatisierte Pipelines übertreffen menschliche Identitäten mittlerweile um das 50- bis 140-fache. Mit NEXIS lassen sich diese digitalen Identitäten mit denselben Governance-, Lifecycle- und Berechtigungskonzepten steuern, die bereits für Mitarbeitende und Geschäftspartner etabliert sind.

Agentic AI Governance Flow example

Die meisten Unternehmen verwalten ihre Mitarbeitenden. Nur wenige verwalten ihre KI-Agenten.

Non-Human Identities übertreffen in den meisten Unternehmen bereits die Zahl Human Identities, und ihr Volumen wächst weiter durch automatisierte Integrationen, Servicekonten und AI-basierte Workflows. Dennoch gehen die meisten Identity-Governance-Prozesse weiterhin davon aus, dass jede relevante Identität einer Person zugeordnet ist.

KI-Agenten entstehen häufig außerhalb etablierter Governance-Prozesse, sammeln im Laufe der Zeit umfangreiche Berechtigungen an und bleiben oft aktiv, selbst wenn die Person, die sie erstellt oder verantwortet hat, das Unternehmen bereits verlassen hat. Dadurch entstehen strukturelle Lücken bei Ownership, Lifecycle-Kontrolle und Verantwortlichkeit.

Das Risiko steigt zusätzlich, wenn externe AI-Services ohne klare Policy-Grenzen oder Third-Party-Governance auf interne Daten zugreifen. IAM allein kann dies ohne abgestimmte Kontrolle über Zugriff, Ownership und Risiko nicht adressieren.

Risikoindikatoren
  • AI-Agenten werden außerhalb etablierter Governance-Prozesse angelegt
  • Kein Owner nach dem Ausscheiden des Erstellers
  • Berechtigungen sammeln sich ohne Review an
  • SoD-Kontrollen schließen Non-Human Identities aus
  • Externe AI-Servicesohne ohne Governance-Prüfung
  • Keine formale Außerbetriebnahme für Agenten

Was NEXIS Agentic AI Governance liefert

Zuweisung von Ownership

Jeder AI-Agent wird einer verantwortlichen Person zugeordnet. Ownership ist zusammen mit den Berechtigungen des Agenten sichtbar und in NEXIS direkt mit der verantwortlichen Identität verknüpft.

Agent-Lifecycle-Management

Bewährte Joiner-, Mover- und Leaver-Prozesse werden auf Agenten erweitert. Verlässt eine verantwortliche Person das Unternehmen, identifiziert NEXIS die zugehörigen Agenten und unterstützt die Übertragung oder Entziehung von Verantwortlichkeiten und Berechtigungen, bevor Risiken entstehen.

Least Privilege und SoD für Agenten

Richtlinienbasierte Berechtigungen stellen sicher, dass jeder KI-Agent nur auf die Systeme, Daten und Aktionen zugreifen kann, die für seine Aufgabe erforderlich sind. SoD-Regeln, die auf Workforce-Identitäten angewendet werden, können auch für Agenten und automatisierte Pipelines angewendet werden.

Rezertifizierung für AI-Agenten und ihren Berechtigungen

AI-Agenten und die ihnen zugewiesenen Policies können in strukturierte Rezertifizierungskampagnen eingebunden werden. Da Policies unabhängig von einzelnen KI-Agenten zertifiziert werden können, bleibt die Governance auch bei einer großen Anzahl von Agenten effizient und beherrschbar.

Von unsichtbaren Akteuren zu gesteuerten Identitäten: So steuert NEXIS AI-Agenten

Der Wandel ist strukturell. AI-Agenten existieren nicht mehr außerhalb der Governance, sondern arbeiten mit denselben Verantwortlichkeiten, Lifecycle-Prozessen und Zugriffskontrollen verwaltet, die bereits für die Workforce genutzt werden. NEXIS erweitert ein bestehendes Governance-Modell auf eine neue Identitätsklasse, statt ein paralleles zu schaffen.

1. Discovery und Registrierung

AI-Agenten und nicht-menschliche Identitäten werden in der gesamten Umgebung sichtbar gemacht und mit den für Governance erforderlichen Attributen in NEXIS aufgenommen.

2. Ownership zuweisen

Jeder Agent wird mit einem menschlichen Owner verknüpft. Ownership wird kontinuierlich nachverfolgt. Verlässt die zuständige Person das Unternehmen, wird automatisch eine Neuzuweisung angestoßen.

3. Autorisierung definieren und durchsetzen

Policy-basierte Autorisierung legen fest, auf welche Systeme, Datenklassen und Aktionen jeder Agent zugreifen darf. SoD-Regeln können auf Policy-Ebene über vernetzte Systemlandschaften hinweg angewendet werden.

4. Zertifizieren und pflegen

Regelmäßige Rezertifizierungen prüfen, ob Agenten ihre Zugriffsrechte weiterhin benötigen und ob die zugewiesenen Policies noch angemessen sind. Entscheidungen werden für Audit und Review protokolliert.

Verstehen, worauf jede Identität zugreifen kann
und wer auf alles zugreifen kann

Zugriffe in modernen Umgebungen werden über Rollen, Berechtigungen, Rechte und Ressourcen gesteuert. Eine einzelne Identität kann dabei über mehrere, sich überschneidende Zugriffswege auf Daten zugreifen.

NEXIS Identity Graph

Der NEXIS Identity Graph verfolgt den vollständigen Pfad von jeder Identität – von Mitarbeitenden über externe Partner bis hin zu AI-Agenten – zu den Datenressourcen, auf die sie zugreifen können. Er macht sowohl bestehende Zugriffsrechte als auch deren Entstehung transparent und deckt dabei auch verschachtelte Beziehungen auf, die tatsächliche Berechtigungen häufig schwer nachvollziehbar machen.

Resource Browser

Der Resource Browser ergänzt den Identity Graph um die umgekehrte Perspektive. Er zeigt, welche Identitäten auf eine bestimmte Ressource zugreifen können, über welche Berechtigungsstufe sie verfügen und wie der jeweilige Zugriff gewährt wurde.

NEXIS Analytics Identity Grid Screen

Wie Organisationen Agentic AI Governance anwenden

NEXIS wendet dieselbe Governance-Architektur auf AI-Agenten an – unabhängig davon, ob die Herausforderung in Ownership-Verantwortlichkeit, Access-Compliance oder Audit-Readiness liegt.

Offboarding von Agenten und Kontinuität der Ownership

Wenn Mitarbeitende, die KI-Agenten erstellt oder verwaltet haben, das Unternehmen verlassen, bleiben diese Agenten häufig aktiv, ohne verantwortlichen Owner. NEXIS integriert verpflichtende Ownership-Prüfungen in Offboarding-Prozesse, identifiziert alle Agenten, die mit der ausscheidenden Identität verknüpft sind, und erzwingt Neuzuweisung oder Entzug, bevor das Offboarding abgeschlossen ist.

NEXIS unterstützt:

  • Verpflichtende Ownership-Prüfungen für Non-Human Identities im Offboarding-Prozess
  • Automatische Identifizierung aller Agenten, die dem ausscheidenden Mitarbeitenden zugeordnet sind (über Astrix-Integration, sofern eingesetzt)
  • Erzwungene Neuzuweisung oder Entzug, bevor das Offboarding abgeschlossen wird
  • Vollständige Dokumentation aller Entscheidungen im NEXIS Audit-Log

Ergebnis:

Keine verwaisten Agenten und keine unverwalteten Zugriffe, die durch Veränderungen in der Workforce zurückbleiben.

Access-Zertifizierung für Agenten und ihre Policies

Compliance-Anforderungen erstrecken sich zunehmend auf Non-Human Identities. NEXIS nimmt Agenten und ihre Policies in strukturierte Rezertifizierungskampagnen auf, sodass Ownership, Zugriffsumfang und SoD-Exposure im gleichen Governance-Takt wie bei Workforce-Identitäten geprüft werden können.

NEXIS unterstützt:

  • Unabhängige Zertifizierung von PBAC-Policies zur effizienten Verwaltung großer Agentenbestände
  • Automatisierte Zuweisung von Rezertifizierungsaufgaben an Agent-Owner
  • Inline-Transparenz zu SoD-Konflikten während des Reviews
  • Dokumentierte Ausnahmen und Whitelisting mit vollständiger Audit-Nachvollziehbarkeit

Ergebnis:

Audit-fähige Zertifizierungsabdeckung für Non-Human Identities, ohne den Aufwand pro Agent zu vervielfachen.

Externe AI-Services und Third-Party-Governance

Externe AI-Services können auf interne Daten zugreifen, ohne sich sauber in traditionelle IAM-Modelle einzuordnen zu lassen. NEXIS ermöglicht es, diese Services als verantwortliche Identitäten innerhalb eines umfassenderen Risiko- und Zugriffsrahmens zu steuern – mit definiertem Zugriffsumfang, Reviewbarkeit und Policy-Kontrollen.

NEXIS unterstützt:

  • Klassifizierung und Registrierung von Third-Party-Services als Non-Human Identities
  • GRC-Policy-Management für zulässigen Datenzugriff und Verarbeitungsumfang
  • Review des Zugriffs externer Services im gleichen Takt wie bei internen Agenten
  • Integrierte IAM- und GRC-Governance zur Unterstützung von DORA- und NIS2-Anforderungen an Drittparteien

Ergebnis:

Externe AI-Services werden unter einem einheitlichen Zugriffs- und Risikomodell gesteuert, anstatt isoliert oder ad hoc gesteuert zu werden.

Steuern Sie AI-Agenten auf derselben Grundlage wie die Workforce

NEXIS steuert AI-Agenten mit denselben Ownership-, Lifecycle- und Zugriffskontrollen, die bereits für Workforce-Identitäten genutzt werden.

Von führenden Analysten anerkannt

Erwähnt im Gartner® Hype Cycle for Digital Identity 2025 und Gartner® Hype Cycle for Zero-Trust Technology 2025

Erwähnt als Innovationsführer im KuppingerCole Leadership Compass: Identity and Access Governance.